Fußschmerzen?

FERSENSPORN



Der Fersensporn

Wenn es sich beim Auftreten anfühlt, als sei man in einen Nagel getreten, so ist das ein deutlicher Hinweis auf einen Fersensporn. Der Fersensporn ist eine kleine, an einen Dorn erinnernde, Kalkablagerung oder Verknöcherung der Sehne. Er kann sowohl an der oberen als auch an der unteren Ferse entstehen. Fördernd für die Entstehung dieses Fersenspornes kann eine ungünstige Druckverteilung sein (falsches Schuhwerk), Übergewicht und bereits vorliegende Fußfehlstellungen. Da der Bereich der Ferse hier einer vermehrten Druckbelastung ausgesetzt ist, steuert der Körper entgegen, indem er den Sehnenansatz verknöchert. Den zumeist stärksten Schmerz erleben Patienten, die einen Fersensporn haben, bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen als auch in Phasen des langen Stehens und Gehens.

Therapie eines Fersenspornes

Die Therapie richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes. So stehen dem Orthopäden beispielsweise eine leidensgerechte medikamentöse Therapie oder /und Physiotherapie zur Verfügung. Unbedingt in Erwägung zu ziehen ist eine spezielle Einlagenversorgung mit einer Aussparung im Fersenbereich zur Druckentlastung des Fußes und somit zu einer Schmerzreduktion. Diese sollten unbedingt in geeigneten und druckentlastenden Schuhen (z.B. gedämpfte Sportschuhe) getragen werden.

Eine weitere Therapie des Fersenspornes stellt die Röntgenreizbestrahlung dar. Hier wird die Ferse an aufeinander folgenden Tagen mit niedrig dosierter Radiotherapie bestrahlt. Diese Behandlung stellt eine gute Option dar, viele Menschen ängstigen sich aber vor der Strahlenbelastung, wobei diese als gering anzusehen ist.

Verschaffen diese Behandlungen keine Reduktion der Schmerzen, hat sich eine Behandlung mittels Stoßwellen als sehr bewährt erwiesen. Mit dem Stoßwellengerät wird eine Mehrdurchblutung der Ferse angeregt und es entstehen neue Blutgefäße. Die Kalziumsalzablagerungen (Verknöcherungen) werden mit dieser Methode aufgelöst, der Schmerz lässt deutlich nach. Diese Behandlung ist sehr erfolgsversprechend und eine ungefährliche Anwendung. Das hat auch die Krankenkasse anerkannt, 3 Anwendungen pro Fuß werden von ihr jährlich bezahlt.

Eine operative Revision, bei der der knöcherne Anwuchs chirurgisch entfernt wird, stellt die letzte Therapieoption dar.


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