Behandlungsmöglichkeiten bei Impingementsyndrom der Schulter (Engpassyndrom)

IMPINGEMENTSYNDROM DER SCHULTER



Impingementsyndrom der Schulter

Das sogenannte Engpassphänomen des Schultergelenkes (welches jedes Kugelgelenk, also auch das Hüftgelenk betreffen kann) ist ein häufiges orthopädisches Krankheitsbild.

Dem Ganzen zugrunde liegen Erkrankungen der Rotatorenmanschette. Dies ist eine Gruppe von 4 Muskeln, die die Schulter umgibt. Durch sie sind erst die Armhebung und Armabsenkung möglich. Vor allem bei der Armhebung ist diese Muskelgruppe für einen ungestörten Bewegungsablauf zwischen dem Oberarm und dem über der Rotatoremanschette liegenden Schulterdach verantwortlich. Bei Störungen dieses Bewegungsablaufes kann das Impingement, also das Engpassphänomen entstehen. Bei jeder Armhebung entstehen nun Schmerzen. Gleichzeitig kann auch der dort liegende Schleimbeutel gereizt werden und es entsteht eine Schleimbeutelentzündung.

Therapie eines Impigementsyndromes (Engpassphänomen)

Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Diagnose. Begonnen wird die Therapie zumeist mit Einleitung einer medikamentösen Therapie. Diese sollte schmerzstillend und entzündungshemmend zusammengestellt werden.

Begleitend ist eine Physiotherapie sinnvoll, hier soll die Muskulatur der Schulter gestärkt werden, die den Oberarm nach unten ziehen und so wieder Platz unter dem Schulterdach zu schaffen. Der Physiotherapeut ist hier angehalten mit dem Patienten gemeinsam ein häusliches Übungsprogramm zu erstellen, damit der Patient diese Übungen auch nach der Zeit der Physiotherapie diese selbständig zuhause durchführen kann.

Schonung der Schulter: Bewegungen über 90°, d.h. Bewegungen über Kopf sind zu vermeiden, diese verschlimmern das Beschwerdebild.

Wenn Beschwerden trotz der intensiven Therapiemaßnahmen hartnäckig sind und nicht verschwinden wollen, ist eine Therapie mit Injektionen zu überlegen. Hier wird zumeist ein Gemisch aus Kortison und lokalem Betäubungsmittel an den Schleimbeutel injiziert. Kortison wird entzündungshemmend, nach einer Spritzenserie kann eine vorrübergehende Beschwerdefreiheit erzielt werden. Diese kann aber nur nachhaltig wirken, wenn der Patient sein durch die Physiotherapie erlerntes Übungsprogramm fortsetzt.


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