Chirurgische Leistungen

CHIRURGIE

Allgemeine Beschwerden?

ALLGEMEIN ORTHOPÄDISCH-UNFALLCHIRURGISCHE BESCHERDEN


Hier finden Sie einen Überblick über relevante Themen aus den Bereichen der Wirbel- und Gelenkkörper des Menschen, sowie Behandlungsansätze, Therapien und operationsbegleitenden Maßnahmen.

Gelenke & Wirbel

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln. Sie dient der Stütze des gesamten Körpers und trägt das Gewicht von Kopf, Hals, Rumpf und der oberen Extremitäten. Die Bandscheiben sind Verbindungselemente aus Faserknorpel, sie liegen zwischen den einzelnen Wirbeln und fungieren als „Stoßdämpfer“ für die Wirbelsäule. Die 143 Gelenke des Menschen ermöglichen die flexible Bewegungsfreiheit der einzelnen Extremitäten und der Wirbelsäule. Je älter wir werden, desto eingeschränkter wird diese Beweglichkeit, wenn wir nicht aktiv an deren Erhaltung (Sport, Gymnastik, Dehnübungen) arbeiten.

Arthrose

Was ist eine Arthrose?

Eine Arthrose-Erkrankung beschleunigt rapide die Alterung der betroffenen Gelenke. Verformen sich Gelenke, kommt es zunehmend zu Gelenkgeräuschen (z. B. Knacken, Knirschen), Gelenkergüssen oder schmerzenden Gelenken, können das Symptome dieser Krankheit sein und es sollte frühzeitig ein Orthopäde konsultiert werden.

Wie wird Arthrose behandelt?

Arthrose kann nicht geheilt werden, der Fokus liegt deshalb auf der Erhaltung der Lebensqualität des Betroffenen, indem eine Schmerzfreiheit erreicht und eine dauerhafte Behinderung durch die Verformung des erkrankten Gelenkes vermieden wird. Eine geeignete medikamentöse Behandlung mit Schmerzmitteln stellt deshalb die Basis der Therapie dar. Falls es das Krankheitsbild des Gelenkes erlaubt, kann teilweise auch durch eine Operation eine Verbesserung erzielt werden. Welche Methoden bei einem operativen Eingriff zum Einsatz kommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird in einer ausführlichen Anamnese mit dem Patienten besprochen.

Wie kann man Arthrose vorbeugen?

Eine gute und ausgeglichene Muskulatur entlastet die Gelenke des Körpers und ist somit ein guter Schutz gegen Arthrose. Achten Sie gerade beim Sport darauf, dass Sie ihre Gelenke keinen zu großen und regelmäßigen Überbelastungen aussetzen oder sie dauerhaft fehlbelasten. Ist die Ursache für eine Arthrose allerdings genetisch bedingt, gibt es keine Vorbeugemöglichkeiten. Eine kontinuierliche und engmaschige Überwachung durch einen erfahrenen Orthopäden ist für alle Betroffenen zu empfehlen.

Chirotherapie

Die Chirotherapie oder auch manuelle Medizin beschäftigt sich mit der Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates und der Gelenke. Vor allem bei Wirbelsäulenerkrankungen kommt sie zum Einsatz. Durch Mobilisation (z. B. Dehnen) oder Manipulation (z. B. Einrenken) der gestörten Bereiche werden Verspannungen gelöst oder Blockaden behoben. Chirotherapeuten sind ausschließlich Ärzte, die sich durch eine Weiterbildung diese Zusatzbezeichnung erworben haben.

Gelenkersatz

Ist ein Gelenk des Körpers dauerhaft und irreparabel geschädigt und der Betroffene durch chronische Schmerzen in seiner Lebensqualität sehr eingeschränkt, kann der Einsatz eines künstlichen Gelenkes Abhilfe schaffen und dem Patienten wieder ein normales Leben ermöglichen. Die moderne Medizin ermöglicht es heute, für den größten Teil der Gelenkserkrankungen auch den passenden Gelenkersatz bereitzustellen.

Arthroskopie

Die Arthroskopie oder auch Gelenkspiegelung ist eine Untersuchung von Gelenken mit einem Spezialendoskop, dem Arthroskop. Mit einer kleinen Kamera versehen, wird dieses Gerät mit Hilfe von kleinen Einschnitten in der Haut, in die betroffene Körperregion eingeführt. So kann der Arzt den Gelenkraum von innen betrachten und mit speziellen Instrumenten auch Operationen durchführen. Durch die nur minimalen Verletzungen der Haut ist der Wundheilungsprozess stark verkürzt und die Narbenbildung sehr gering. Sie kommt häufig bei Knie-, Schulter-, Hand- und Sprunggelenksverletzungen zum Einsatz.

Schmerztherapie

Jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens an Schmerzen. Meistens verschwinden sie so schnell wie sie aufgetreten sind. Fangen sie jedoch an sich zu manifestieren und sich zu chronischen Beschwerden zu entwickeln, besteht akuter Handlungsbedarf. Einer Schmerztherapie geht immer eine sehr ausführliche Anamnese voraus in der dem Krankheitsverlauf und den Ursachen auf den Grund gegangen wird, um danach mit der individuell abgestimmten Schmerztherapie eine Verbesserung erzielen zu können.
Es gilt: Je früher Sie einen spezialisierten Arzt konsultieren und die Ursachen für die Schmerzen erkannt werden, desto bessere Resultate können mit der geeigneten Schmerztherapie erzielt werden.

Sehnenansatzentzündung

Was ist eine Sehnenansatzentzündung?

Sehnen sind starken Belastungen ausgesetzt. Dort wo Sehnen am Knochen ansetzen sind die Belastungen besonders groß, da die mechanischen Kräfte hier extrem auftreten. Bei regelmäßigen Über- oder Fehlbelastungen kann es deshalb an den betroffenen Stellen schnell zu entzündlichen Reaktionen kommen, die sich durch Schmerzen bemerkbar machen. Bestehen diese Entzündungen dauerhaft kommt es sehr oft zu Kalkablagerungen, welche die Beweglichkeit einschränken können. Auch rheumatische Erkrankungen, wie z. B. Morbus Bechterew, können eine Ursache für diese Erkrankung sein.

Wie wird eine Sehnenansatzentzündung behandelt?

Die Akupunktur stellt eine sehr wirksame, alternative Behandlungsmethode dar mit der schnelle Behandlungserfolge erzielt werden können. Die Therapieempfehlung ist allerdings auch immer abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild und der Ausprägung der Schmerzen. So können auch die Behandlung mit Medikamenten, Röntgenstrahlen oder Cortison-Spritzen zielführende Maßnahmen sein, um der Erkrankung Herr zu werden.

Wie kann man Sehnenansatzentzündungen selbst vorbeugen?

Wenn Sie Sport treiben wärmen Sie sich ausreichend auf und sorgen Sie so für eine gute Durchblutung der Muskulatur. Hören Sie auf ihren Körper und vermeiden Sie regelmäßige Über- und Fehlbelastungen und pausieren Sie, sobald Schmerzen auftreten. Achten Sie auf das passende Schuhwerk und konsultieren Sie frühzeitig bei wiederkehrenden Schmerzen einen Arzt, um die Schmerzursache zu bestimmen und gegenzusteuern.

Anästhesie

Unter Anästhesie versteht man das vollständige Ausschalten des Schmerzempfindens und/oder des vollständigen Bewusstseins. Für operative Eingriffe kann sie lokal (örtliche Betäubung) oder als Allgemeinanästhesie (Narkose) eingesetzt werden. Einen für diesen medizinischen Bereich ausgebildeten Facharzt nennt man Anästhesisten.


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