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17/März/2026

Diätetische Beratung / Ernährungsmedizin

Medizinisch fundierte Ernährungskonzepte bei orthopädischen Erkrankungen

Eine gezielte Ernährungsstrategie kann entzündliche Prozesse positiv beeinflussen, den Stoffwechsel regulieren und Regenerationsvorgänge unterstützen. In der orthopädischen Medizin spielt die Ernährung insbesondere bei chronischen Gelenkerkrankungen, Überlastungssyndromen und degenerativen Veränderungen eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der diätetischen Beratung werden individuelle Empfehlungen erarbeitet, unter anderem bei:

  • Arthrose und chronischen Entzündungsprozessen

  • Gewichtsreduktion zur Gelenkentlastung

  • metabolischen Belastungszuständen

  • Unterstützung der Heilung nach Verletzungen

Die Beratung erfolgt evidenzbasiert und orientiert sich an Ihrer persönlichen medizinischen Situation.


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17/März/2026

Perkutane Injektionstherapie (PIT)

Gezielte Schmerztherapie bei chronischen Beschwerden

Die Perkutane Injektionstherapie (PIT) ist ein minimalinvasives Verfahren zur gezielten Behandlung von Schmerzen und Entzündungsprozessen am Bewegungsapparat. Durch präzise Injektionen an schmerzhaften Sehnenansätzen, Muskeln oder Gelenkstrukturen können entzündliche Reaktionen reguliert und Heilungsprozesse unterstützt werden.

Die PIT wird unter anderem eingesetzt bei:

  • Tendinopathien (z. B. Tennis- oder Golferellenbogen)

  • chronischen Schulter- oder Kniebeschwerden

  • Achillessehnenproblemen

  • therapieresistenten Muskel- und Sehnenschmerzen

Die Therapie erfolgt nach differenzierter Diagnostik und ist Bestandteil eines individuell abgestimmten Behandlungskonzeptes.


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17/März/2026

Proliferationstherapie (Prolotherapie)

Regenerative Reiztherapie zur Stabilisierung von Sehnen und Bändern

Die Prolotherapy ist ein modernes konservatives Injektionsverfahren, das darauf abzielt, geschwächte Band- und Sehnenstrukturen biologisch zu stimulieren und die körpereigenen Heilungsprozesse zu aktivieren. Durch gezielte Injektionen wird eine kontrollierte Reizreaktion ausgelöst, die regenerative Mechanismen fördert und die Stabilität des betroffenen Gewebes verbessern kann.

Diese Therapie eignet sich insbesondere bei:

  • chronischen Sehnenbeschwerden

  • funktioneller Gelenkinstabilität

  • Bandlaxität nach Verletzungen

  • anhaltenden Schmerzen ohne eindeutige Operationsindikation

Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen nachhaltig zu reduzieren, die Belastbarkeit zu steigern und operative Maßnahmen – wenn möglich – zu vermeiden oder hinauszuzögern. Eine sorgfältige Diagnostik und individuelle Indikationsstellung sind dabei Voraussetzung.


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27/Feb./2026

Die Eigenbluttherapie mit ACP (Autologous Conditioned Plasma) oder PRP (Platelet Rich Plasma) ist ein modernes Verfahren der regenerativen Medizin. Dabei werden körpereigene Wachstumsfaktoren genutzt, um Heilungsprozesse zu unterstützen. In der Orthopädie kommt die Methode häufig bei Arthrose, Sehnenreizungen oder Sportverletzungen zum Einsatz. Die Behandlung kann – abhängig von Diagnose und individueller Situation – Beschwerden reduzieren und Regenerationsprozesse fördern.

Was ist ACP / PRP?

PRP steht für „Platelet Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Nach einer Blutentnahme wird das Blut zentrifugiert. So entsteht ein Plasma mit hoher Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten). Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die Reparatur- und Regenerationsprozesse im Gewebe unterstützen können.

Typische Einsatzgebiete

  • Kniearthrose
  • Schulterbeschwerden (z. B. Rotatorenmanschette)
  • Tennisarm / Golferarm
  • Achillessehnenreizungen
  • Patellaspitzensyndrom
  • Muskelfaserrisse

Ob die Therapie sinnvoll ist, hängt von Befund, Stadium der Erkrankung und individuellen Faktoren ab.

Diagnostik

Vor einer PRP-Behandlung erfolgt eine gründliche orthopädische Untersuchung. Je nach Beschwerdebild können Ultraschall, Röntgen oder MRT erforderlich sein. Ziel ist eine gesicherte Diagnose und die Abwägung geeigneter Therapieoptionen.

Therapieoptionen & Ablauf

  • Blutentnahme (ähnlich wie bei einer Laboruntersuchung)
  • Zentrifugation zur Gewinnung des PRP
  • Gezielte Injektion in das betroffene Areal
  • Schonung für wenige Tage

In der Regel sind 1–3 Sitzungen im Abstand mehrerer Wochen sinnvoll. Leichte Reizreaktionen nach der Injektion sind möglich. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten, da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird.

Vorteile der Eigenbluttherapie

  • Verwendung körpereigener Substanzen
  • Ambulant durchführbar
  • Kurze Behandlungsdauer
  • Kann Heilungsprozesse biologisch unterstützen

IGeL-Hinweis & Kosten

Die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen (IGeL). Private Krankenversicherungen oder Beihilfen übernehmen die Kosten teilweise – abhängig vom Tarif. Die genauen Kosten erläutern wir Ihnen transparent im persönlichen Beratungsgespräch. {Preis auf Anfrage}

Ablauf in unserer Praxis

  • Individuelle Beratung und Diagnostik
  • Aufklärung über Nutzen, Risiken und Alternativen
  • Durchführung der PRP-Injektion
  • Kontrolltermin und Therapiebeurteilung

FAQ zur PRP-Therapie

Wie schnell wirkt PRP? Erste Effekte zeigen sich meist nach einigen Wochen.

Ist die Behandlung schmerzhaft? Die Injektion kann kurzzeitig unangenehm sein.

Wie lange hält die Wirkung? Das ist individuell verschieden.

Gibt es Alternativen? Ja, z. B. Physiotherapie, Hyaluronsäure oder operative Verfahren.

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.


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