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10/Juli/2026

Kreuzbandplastik – Moderne Behandlung bei einem Kreuzbandriss

Ein Kreuzbandriss gehört zu den häufigsten Verletzungen des Kniegelenks und betrifft vor allem sportlich aktive Menschen. Besonders bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln oder Sprüngen – wie Fußball, Handball oder Skifahren – kann es zu einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes kommen.

Eine Kreuzbandplastik ermöglicht es, die Stabilität des Knies wiederherzustellen und langfristige Folgeschäden zu vermeiden.

Was ist eine Kreuzbandplastik?

Bei einer Kreuzbandplastik wird das gerissene Kreuzband nicht genäht, sondern durch eine körpereigene Sehne ersetzt. Diese übernimmt nach der Einheilung die Funktion des ursprünglichen Kreuzbandes und stabilisiert das Kniegelenk.

Heute erfolgt der Eingriff in den meisten Fällen arthroskopisch (minimalinvasiv). Dadurch sind die Hautschnitte klein, die Schmerzen meist geringer und die Rehabilitation kann frühzeitig beginnen.

Wann ist eine Kreuzbandplastik notwendig?

Nicht jeder Kreuzbandriss muss operiert werden. Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Alter und Aktivitätsniveau
  • Berufliche Belastung
  • Sportliche Ziele
  • Instabilität des Kniegelenks
  • Begleitverletzungen an Meniskus oder Knorpel

Vor allem junge und sportlich aktive Patienten profitieren häufig von einer operativen Versorgung.

Typische Symptome eines Kreuzbandrisses

Ein Kreuzbandriss macht sich häufig durch folgende Beschwerden bemerkbar:

  • plötzlich auftretende Schmerzen
  • hörbares Knacken beim Unfall
  • Schwellung des Knies innerhalb weniger Stunden
  • Instabilitätsgefühl
  • Wegknicken des Kniegelenks
  • eingeschränkte Beweglichkeit

Bei diesen Beschwerden sollte eine zeitnahe orthopädische Untersuchung erfolgen.

Diagnostik

Die Diagnose beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und klinischen Untersuchung.

Spezielle Stabilitätstests geben erste Hinweise auf eine Verletzung des Kreuzbandes. Ergänzend wird eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt, um den Kreuzbandriss sowie mögliche Begleitverletzungen an Meniskus, Knorpel oder Seitenbändern zuverlässig darzustellen.

Ablauf einer Kreuzbandplastik

Die Operation erfolgt in der Regel arthroskopisch.

Als Transplantat wird meist eine körpereigene Sehne verwendet, beispielsweise:

  • Semitendinosus-Sehne
  • Gracilis-Sehne
  • Quadrizepssehne
  • Patellarsehne (in ausgewählten Fällen)

Über kleine Hautschnitte wird das neue Kreuzband im Kniegelenk positioniert und mit modernen Implantaten sicher fixiert.

Rehabilitation

Der Erfolg einer Kreuzbandplastik hängt entscheidend von der anschließenden Rehabilitation ab.

Bereits kurz nach der Operation beginnt die Physiotherapie mit dem Ziel,

  • Schmerzen zu reduzieren,
  • die Beweglichkeit wiederherzustellen,
  • Muskulatur aufzubauen,
  • die Koordination zu verbessern und
  • das Knie schrittweise wieder voll zu belasten.

Je nach Sportart ist eine Rückkehr zum Training häufig nach etwa 6 bis 12 Monaten möglich.

Welche Risiken bestehen?

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Kreuzbandplastik mit allgemeinen Risiken verbunden. Dazu gehören Infektionen, Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen. Insgesamt gilt die Kreuzbandplastik jedoch als etabliertes und sehr erfolgreiches Verfahren mit hohen Erfolgsraten.

Fazit

Eine Kreuzbandplastik ist eine bewährte Behandlungsmethode bei einem instabilen Knie nach Kreuzbandriss. Durch moderne minimalinvasive Operationsverfahren und eine strukturierte Rehabilitation können in vielen Fällen Stabilität, Beweglichkeit und sportliche Leistungsfähigkeit wiederhergestellt werden.

Beratung bei OC Orthochirurgie

Ob eine Kreuzbandplastik in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer sorgfältigen Untersuchung beurteilen. In der OC Orthochirurgie beraten wir Sie umfassend und erstellen gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan – von der Diagnostik bis zur Nachsorge.


Diaetetische-Beratung-Ernaehrungsmedizin-1200x800.png
17/März/2026

Diätetische Beratung / Ernährungsmedizin

Medizinisch fundierte Ernährungskonzepte bei orthopädischen Erkrankungen

Eine gezielte Ernährungsstrategie kann entzündliche Prozesse positiv beeinflussen, den Stoffwechsel regulieren und Regenerationsvorgänge unterstützen. In der orthopädischen Medizin spielt die Ernährung insbesondere bei chronischen Gelenkerkrankungen, Überlastungssyndromen und degenerativen Veränderungen eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der diätetischen Beratung werden individuelle Empfehlungen erarbeitet, unter anderem bei:

  • Arthrose und chronischen Entzündungsprozessen

  • Gewichtsreduktion zur Gelenkentlastung

  • metabolischen Belastungszuständen

  • Unterstützung der Heilung nach Verletzungen

Die Beratung erfolgt evidenzbasiert und orientiert sich an Ihrer persönlichen medizinischen Situation.


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17/März/2026

Perkutane Injektionstherapie (PIT)

Gezielte Schmerztherapie bei chronischen Beschwerden

Die Perkutane Injektionstherapie (PIT) ist ein minimalinvasives Verfahren zur gezielten Behandlung von Schmerzen und Entzündungsprozessen am Bewegungsapparat. Durch präzise Injektionen an schmerzhaften Sehnenansätzen, Muskeln oder Gelenkstrukturen können entzündliche Reaktionen reguliert und Heilungsprozesse unterstützt werden.

Die PIT wird unter anderem eingesetzt bei:

  • Tendinopathien (z. B. Tennis- oder Golferellenbogen)

  • chronischen Schulter- oder Kniebeschwerden

  • Achillessehnenproblemen

  • therapieresistenten Muskel- und Sehnenschmerzen

Die Therapie erfolgt nach differenzierter Diagnostik und ist Bestandteil eines individuell abgestimmten Behandlungskonzeptes.


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17/März/2026

Proliferationstherapie (Prolotherapie)

Regenerative Reiztherapie zur Stabilisierung von Sehnen und Bändern

Die Prolotherapy ist ein modernes konservatives Injektionsverfahren, das darauf abzielt, geschwächte Band- und Sehnenstrukturen biologisch zu stimulieren und die körpereigenen Heilungsprozesse zu aktivieren. Durch gezielte Injektionen wird eine kontrollierte Reizreaktion ausgelöst, die regenerative Mechanismen fördert und die Stabilität des betroffenen Gewebes verbessern kann.

Diese Therapie eignet sich insbesondere bei:

  • chronischen Sehnenbeschwerden

  • funktioneller Gelenkinstabilität

  • Bandlaxität nach Verletzungen

  • anhaltenden Schmerzen ohne eindeutige Operationsindikation

Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen nachhaltig zu reduzieren, die Belastbarkeit zu steigern und operative Maßnahmen – wenn möglich – zu vermeiden oder hinauszuzögern. Eine sorgfältige Diagnostik und individuelle Indikationsstellung sind dabei Voraussetzung.


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27/Feb./2026

Die Eigenbluttherapie mit ACP (Autologous Conditioned Plasma) oder PRP (Platelet Rich Plasma) ist ein modernes Verfahren der regenerativen Medizin. Dabei werden körpereigene Wachstumsfaktoren genutzt, um Heilungsprozesse zu unterstützen. In der Orthopädie kommt die Methode häufig bei Arthrose, Sehnenreizungen oder Sportverletzungen zum Einsatz. Die Behandlung kann – abhängig von Diagnose und individueller Situation – Beschwerden reduzieren und Regenerationsprozesse fördern.

Was ist ACP / PRP?

PRP steht für „Platelet Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Nach einer Blutentnahme wird das Blut zentrifugiert. So entsteht ein Plasma mit hoher Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten). Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die Reparatur- und Regenerationsprozesse im Gewebe unterstützen können.

Typische Einsatzgebiete

  • Kniearthrose
  • Schulterbeschwerden (z. B. Rotatorenmanschette)
  • Tennisarm / Golferarm
  • Achillessehnenreizungen
  • Patellaspitzensyndrom
  • Muskelfaserrisse

Ob die Therapie sinnvoll ist, hängt von Befund, Stadium der Erkrankung und individuellen Faktoren ab.

Diagnostik

Vor einer PRP-Behandlung erfolgt eine gründliche orthopädische Untersuchung. Je nach Beschwerdebild können Ultraschall, Röntgen oder MRT erforderlich sein. Ziel ist eine gesicherte Diagnose und die Abwägung geeigneter Therapieoptionen.

Therapieoptionen & Ablauf

  • Blutentnahme (ähnlich wie bei einer Laboruntersuchung)
  • Zentrifugation zur Gewinnung des PRP
  • Gezielte Injektion in das betroffene Areal
  • Schonung für wenige Tage

In der Regel sind 1–3 Sitzungen im Abstand mehrerer Wochen sinnvoll. Leichte Reizreaktionen nach der Injektion sind möglich. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten, da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird.

Vorteile der Eigenbluttherapie

  • Verwendung körpereigener Substanzen
  • Ambulant durchführbar
  • Kurze Behandlungsdauer
  • Kann Heilungsprozesse biologisch unterstützen

IGeL-Hinweis & Kosten

Die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen (IGeL). Private Krankenversicherungen oder Beihilfen übernehmen die Kosten teilweise – abhängig vom Tarif. Die genauen Kosten erläutern wir Ihnen transparent im persönlichen Beratungsgespräch. {Preis auf Anfrage}

Ablauf in unserer Praxis

  • Individuelle Beratung und Diagnostik
  • Aufklärung über Nutzen, Risiken und Alternativen
  • Durchführung der PRP-Injektion
  • Kontrolltermin und Therapiebeurteilung

FAQ zur PRP-Therapie

Wie schnell wirkt PRP? Erste Effekte zeigen sich meist nach einigen Wochen.

Ist die Behandlung schmerzhaft? Die Injektion kann kurzzeitig unangenehm sein.

Wie lange hält die Wirkung? Das ist individuell verschieden.

Gibt es Alternativen? Ja, z. B. Physiotherapie, Hyaluronsäure oder operative Verfahren.

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.


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